„Praktikum unter Coronabedingungen“

Mittwoch, 31. März 2021 | 

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Die Coronapandemie verändert vieles, insbesondere auch den Berufsalltag. Gerade dort, wo unsere Studierenden in ihren Berufspraktika einen ersten Einblick in die Berufswelt erhalten, interessante Fachrichtungen ausmachen, Kontakte knüpfen und praktische Fähigkeiten erwerben sollten. Deshalb haben wir sie gefragt: Wie war es, unter Coronabedingungen ein Praktikum zu absolvieren? Nesrine Kara-Terki, Charlotte Müller, Juline Brodbeck und Janet Ladwig berichten von Ihren Erfahrungen.

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Förderpreis des Fördervereins Frankreich-Zentrum

Donnerstag, 11. März 2021 | 

Wie jedes Jahr seit 2009 lobt der Förderverein des Frankreich-Zentrums den oder die jeweils Besten eines jeden Studiengangs mit einem Preisgeld in Höhe von 500€ aus.

In diesem Jahrgang 2020 haben insgesamt 9 Kandidat*innen die Bestnote erhalten.

Das Frankreich-Zentrum und der Förderverein gratulieren den Preisträger*innen ganz herzlich zu ihrer außerordentlichen Leistung.

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Kamera läuft – Alle auf Abstand!

Mittwoch, 9. Dezember 2020 | 

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Nachdem die Universität den Lehrbetrieb in Präsenz mit Beginn des „Lockdown light“ nach zu Anfang des Wintersemesters aufgekeimter Hoffnung wieder völlig eingestampft hatte, war damit die Aussicht auf so etwas wie „normales“ Unileben erneut ausnahmslos auf unbestimmte Zeit vertagt. Dank einer von Seiten des Rektorats ausgestellten Sondererlaubnis durften die Studierenden des FZ-Studiengangs Deutsch-Französische Journalistik sich dennoch für ein Seminar nicht nur im virtuellen, sondern im ganz realen Raum zusammenfinden – natürlich im Freien, natürlich auf Abstand.

Unterwegs sein, sich unter die Menge mischen, O-Töne einfangen, Nahaufnahmen im Namen der Schlagzeile – es sind diese Dinge, die das journalistische Handwerk nicht nur ausmachen, sondern die Arbeit von Journalist*innen maßgeblich bedingen. Auch wenn die Arbeit an Schreibtisch, an Telefon und Computer den Arbeitsalltag in den Redaktionen ebenso bestimmt, ist ohne die Basis der Recherche vor Ort eine ganze Zunft weitestgehend der Möglichkeit ihrer Berufsausübung beraubt.

Insbesondere Journalist*innen in Ausbildung, denen genau dieses Handwerkszeug ja gerade erst in die eigenen Hände gelegt werden soll, sind auf das Ausprobieren und das Scheitern, Wachsen und Weitermachen durch Erfahrung und den Austausch mit Mentor*innen in besonderem Maße angewiesen. Und auch, wenn vieles in der Theorie erklärt, in Gedanken oder digital simuliert werden kann, ist das arbeitspraktische Zusammenkommen insbesondere im Rahmen der Ausbildung der Nachwuchsjournalist*innen von Bedeutung. – Genau diese Argumente haben das Rektorat nach sorgfältigem Abwägen dazu bewogen, den Studierenden des Studiengangs DFJ die Möglichkeit zu geben, wenigstens einen Tag lang – natürlich unter strengsten Hygieneauflagen – gemeinsam die Arbeit hinter der Kamera auszuprobieren.

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In vier Kleingruppen trafen sich die 12 Studierenden des aktuellen Jahrgangs also am 24. November an verschiedenen Orten in der Stadt, um an ihren Kleinproduktionen zu arbeiten. Unterstützt wurden sie dabei vom dem Frankreich-Zentrum seit vielen Jahren verbundenen erfahrenen Journalisten Karsten Kurowski, der auch an anderen Punkten (beispielsweise in Interviewsituationen) mit Rat und Tat zur Seite stand. Die Teamarbeit und das Herauskommen aus den eigenen vier Wänden tat allen Studierenden sichtlich gut, wie ihre positiven Erfahrungsberichte bezeugen.

Dennoch ist unter den momentanen Ausnahmebedingungen vieles erschwert, die Produktionen lassen sich nicht innerhalb der jeweils zweieinhalb Stunden komplettieren, die jeder Gruppe zur Verfügung stehen. Auch mit dem gemeinsamen Drehtag stellen sich die Herausforderungen der Vor- und Nachbereitung, die in vielerlei Hinsicht im Augenblick besonders groß sind. Schon die Verfügbarkeit von unbedingt notwendigen Interviewpartner*innen ist offensichtlich eingeschränkt. Insbesondere beim Schneiden aber – jede*r, der / die sich daran schon einmal selbst versucht hat, dürfte wissen, dass es sich um keine ganz leichte Aufgabe handelt – stellte sich das Seminar, wie eine Studentin schildert, aufgrund der eingeschränkten Kommunikationswege teils sehr voraussetzungsreich und damit herausfordernd dar.  Eine Einführung in den Schnitt konnte aus bekannten Gründen nicht gegeben werden, weswegen jede*r vor allem sich selbst überlassen war. Auch die vermeintliche „Schreibtischarbeit“ der Journalist*innen, so zeigt sich hier, ist ohne praktische Unterstützung deutlich erschwert.  – „Wenn das zugehörige TV-Analyse-Seminar, das zur Vorbereitung angesetzt gewesen ist, auch in Präsenz hätte stattfinden können, hätte das einiges erleichtert“, so eine der Nachwuchsjournalist*innen.

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In schweren Zeiten aber nimmt man bekanntlich das, was man kriegen kann, auch wenn es mit erheblichen Erschwernissen einhergeht, an die man sich teils nur mit Mühe gewöhnt. Der Drehtag war, „obwohl wir zwischendurch sehr gefroren haben und irgendwann froh waren, dass wir nach Hause durften, wirklich motivierend und hat großen Spaß gemacht“, wie eine andere Studentin berichtet. Eine Ermutigung, die noch kommenden Härten durchzustehen, sich in vielem auf das Laboratorium am eigenen Schreibtisch beschränken zu müssen.

Das nächste Treffen in größerer Runde wird vielleicht frühestens im Februar des kommenden Jahres stattfinden können, bis dahin wird es wohl heißen, sich mit viel grauer Theorie herumzuschlagen. Gleichzeitig laufen die praxisorientierten Formate natürlich trotzdem weiter: Der kreative Umgang mit den Möglichkeiten der Online-Veranstaltungen (insbesondere „Techniken des Interviews“ (Hörfunk) und das „Zeitungsprojekt“), im Rahmen derer die Dozent*innen ihr Bestes geben, mit kreativen Ideen aus der Not eine Tugend zu machen, ist hier wirklich bemerkenswert. – Auch das gehört in gewisser Weise zum journalistischen Arbeitsalltag. Außerdem ist geplant, eine weitere Sondererlaubnis für die Veranstaltung „Sprechen und moderieren“ einzuholen, da hier insbesondere Körpersprache und das Spiel mit der Kamera eine große Rolle spielen.

Es bleibt dennoch zu hoffen, dass der Frühling wieder bunter wird, dass das Leben irgendwann nicht mehr auf Pause gedrückt, sondern in aller Lebendigkeit eingefangen werden kann, in Deutschland, in Frankreich und überall.

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Erstsemester-Ausflug (mit Hindernissen)

Mittwoch, 4. November 2020 | 

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Dieses Jahr ist bekanntermaßen alles anders. Und auch der traditionelle Erstsemesterausflug führte nicht wie sonst ins benachbarte Elsass, in die Vogesen oder die nahegelegene Schweiz, sondern zum gemeinsamen Wandern durch den Freiburger „Stadtwald“ und zum Picknick – mit Abstand – auf die Sternwaldwiese. Und auch das Wetter im sonst so sonnigen Freiburg zeigte sich nicht von seiner allerfreundlichsten Seite. Schön war es trotzdem.

Ein Morgen an einem nebelverhangenen Oktobertag, der Blick aus dem Fenster der Straßenbahn lässt kommenden Regen erahnen. Durch die Stadt, vor allem übers Unigelände, streifen noch mehr junge Menschen als sonst im Jahr, sind mit dem Entdecken der Stadt und der Hörsäle beschäftigt. Das geübte Freiburger Auge erkennt die etwas aufgeregt wuselnden, noch ein wenig fremdelnden Studienanfänger*innen auf den ersten Blick. Es scheint alles nicht ungewöhnlich für einen Tag in Freiburg Mitte Oktober, kurz vor Beginn des neuen akademischen Jahrs. Wären da nicht die unübersehbaren und immer wiederkehrenden Zeichen, dass in diesem Jahr schlicht nichts seinen normalen Gang geht.

An der Haltestelle im Freiburger Stadtteil Günterstal trifft sich die eine Hälfte des neuen deutsch-französischen Studierendenjahrgangs des Frankreich-Zentrums, nur maximal 30 Teilnehmende pro Gruppe sind erlaubt, nur im Freien und alles auf Abstand. Eine der Studierenden kann nicht dabei sein, die Corona-App hat angeschlagen. Auch in der sich in Günterstal versammelnden Gruppe wird die App immer wieder gecheckt, man tauscht sich über die Anreise nach Freiburg aus, die bei den meisten noch kaum eine Woche zurückliegt. Der zweite Teil der Gruppe wird das Ziel der kleinen Wanderung, die nahe der Wiehre gelegene Sternwaldwiese, von der anderen Seite der Stadt, von Littenweiler aus, ansteuern. Man wird sich erst zum gemeinsamen Picknick als ganzer FZ- Jahrgang zusammenfinden.

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Nach dem kurzen Anstieg am Waldgasthaus Sankt Valentin vorbei in den stadtnahen (noch nicht ganz so schwarzen) Teil des Schwarzwalds hinein ist Corona allerdings bald fast vergessen, nur noch sichtbar durch die allzeit präsenten Masken, die an manchem Handgelenk baumeln. Das typische deutsch-französische Sprachgewirr und die mal schüchternen, mal kuriosen Kennenlerngespräche, die immer wieder von lautem Lachen unterbrochen werden. Die Zusammenkunft  Studierender aus allen Teilen des germano- und frankophonen Sprachraums lässt die angenehme Ahnung studentischer Normalität aufscheinen.

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Die gar nicht so wenig schweißtreibende, weil anfänglich relativ steil nach oben führende Wanderung führt vorbei an (sehr kleinen, dafür aber auch sehr zutraulichen) Kühen und einer Blindschleiche, unterwegs retten einige Held*innen einen offenbar verlorengegangenen kleinen Hund, der sich der Gruppe wohl aus Verzweiflung angeschlossen hatte. Und durch die schon sehr herbstlich anmutenden  Bäume bieten sich wirklich weitreichende Blicke: Nicht nur über Freiburg, den alles überragenden Münsterturm und die einzelnen Stadtteile, sondern sogar bis nach Frankreich, die sich im Westen wie ein Spiegelbild des Schwarzwalds auftürmende Vogesenkette, die wohl selten so fern schien wie in diesen Tagen.

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Am Mittag an der Sternwaldwiese angekommen, ist immerhin der Regen ausgeblieben, sogar die Sonne scheint ein wenig durch die Bäume. Der neu zusammengesetzte Jahrgang scheint allen Einschränkungen zum Trotz schon gut zusammengefunden zu haben, die beiden Gruppen sind sichtlich froh, wieder vereint zu sein. Der Erstsemester-Ausflug war allen Hindernissen zum trotz ein voller Erfolg, ein kleines Stück Normalität in diesem Ausnahme-Semester.

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Ein Beitrag von Rebecca Junglas.

Thema: Deutsch-Französische Journalistik, Interkulturelle Studien - Deutschland und Frankreich, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Studiengänge | Kommentare geschlossen

Gehen oder bleiben?

Donnerstag, 13. August 2020 | 

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Diese Frage stellte sich Studierenden während der Coronakrise (insbesondere der internationalen Studiengänge des Frankreich-Zentrums) gleich in mehrfacher Hinsicht. Je eine Studentin der beiden aktuell am Frankreich-Zentrum eingeschriebenen Masterjahrgänge berichten von ihren Erfahrungen, den Ängsten und Befürchtungen, die ihren Alltag während der Krise begleitet haben, aber auch von den unerwartet positiven Nebenwirkungen. weiter…

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Von wegen Taxifahrer – warum nicht einfach zu ARTE, zur Bechtle AG oder zur EU?

Freitag, 10. Mai 2019 | 

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FZ-Absolvent der ersten Stunde Dr. Ulrich Jochheim

 

Alle Studierenden kennen sie. Sie taucht bei einem nachmittäglichen Plausch mit der Großmutter auf, bei dem nächsten runden Geburtstag oder beim Mittagessen in der Mensa. „Interkulturelle Studien, aha, aber was macht man dann damit?“ Ist man mit seinen Studien schon fortgeschritten, lässt sich die Frage auch nicht mehr mit dem Verweis auf einen Master lösen. Doch die Relevanz dieser Nachfrage lässt sich trotz ihres anstrengenden Charakters auch nicht leugnen. Um den Masterstudierenden des Frankreich-Zentrums bei der Beantwortung dieser Frage zu helfen sowie Inspiration und Anregung für ihren eigenen beruflichen Werdegang zu geben, fand am Samstag, den 04.05. wieder das jährliche Berufsorientierungsseminar des FZ statt. weiter…

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Exkursion zum Hartmannswillerkopf

Donnerstag, 18. Oktober 2018 | 

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Kriegsschauplatz, Todesbringer, „Menschenfresserberg“ – der Hartmannswillerkopf steht sinnbildlich für das Leiden und die Sinnlosigkeit des Ersten Weltkriegs. Hier im beschaulichen Elsass, wo eine tolle landschaftliche Kulisse naturbegeisterte TouristInnen anlockt und die Städte und Dörfer für ihr besonderes Flair bekannt sind, soll sich also vor 100 Jahren eine blutrünstige Schlacht abgespielt haben? Auf den ersten Blick kaum vorstellbar! weiter…

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Diplomfeier 2017

Donnerstag, 18. Januar 2018 | 

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Nach einer musikalischen Einstimmung mit Joseph Haydn und einem schwungvollen Tango, interpretiert von zwei Cellist(innen) der Freiburger Musikhochschule (Alma Tedde und Jakob Schall), eröffnet der Vorstandsvorsitzende des Frankreich-Zentrums, Prof. Dr. Daniel Jacob, mit seiner Ansprache den Abend.

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Einführungstag 2017 für die Master-Studierenden des Frankreich-Zentrums

Montag, 30. Oktober 2017 | 

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Auch dieses Jahr freut sich das Frankreich-Zentrum, wieder 49 neue Master-Studierende begrüßen zu dürfen. Am 06.10.2017 fand der alljährliche Einführungstag statt, an dem die Neuankömmlinge zahlreiche praktische Informationen rund um das Studium bekamen. Außerdem konnten sie nicht nur ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenlernen, sondern auch das Team des Frankreich-Zentrums.

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Einführungstag für die neuen Studierenden der drei Masterstudiengänge des Frankreich-Zentrums

Mittwoch, 14. Dezember 2016 | 

Begrüßung durch Eva Coydon (Geschäftsführerin des Frankreich-Zentrums)

Am 7. Oktober 2016 fand der diesjährige Einführungstag für die 52 neuen Master-Studierenden des Frankreich-Zentrums statt. Davon traten 12 das Studium im Master Deutsch-Französische Journalistik an, 16 im Master Interkulturelle Studien – Deutschland und Frankreich und 24 im Master Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

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